ANBLICK Ausgabe 02/2018 - page 10

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ANS_Anblick18_01_df.pdf 1 19.12.17 09:23
Ferdinand liebt Luise und Luise liebt Ferdinand. Doch sie stammt als Toch-
ter des Stadtmusikanten Miller aus einer bürgerlichen Familie, er gehört
dem Adel an. Eine Liebe über Standesgrenzen hinweg ist undenkbar. Fer-
dinands Vater, Präsident von Walter, will die beiden auseinanderbringen.
Und er plant eine Hochzeit seines Sohnes mit Lady Milford, der Mätresse
des Herzogs, um seinen eigenen Machteinfluss bei Hofe zu vergrößern.
Friedrich Schillers Drama, eines der prominentesten literarischen Beispiele
des Sturm und Drang, zeigt, wie Menschenleben im Zusammenstoß zwi-
schen den alten Machtinteressen des Adels und der wachsenden Selbst-
bestimmung des Bürgertums zerstört werden. In der Inszenierung von
Susanne Schulz singen die Schauspieler historische Volks- und Kunstlieder
aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.
Wir verlosen
1 x 2 Karten für das Theaterstück „Kabale und Liebe“
(Kategorie II). Der Termin kann frei gewählt werden
(die Premiere ist ausgeschlossen).
Die Gewinnfrage:
Aus wessen Feder stammt „Kabale und Liebe“?
Alle richtigen Antworten, die mit vollständigen Absenderangaben
und dem
Stichwort „Kabale und Liebe“
bis zum 20. Februar 2018
unter
eingehen, nehmen an der
Verlosung teil.
Die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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-Verlosung
„Kabale und Liebe“ im Theater Ansbach
Text: Theater Ansbach, redaktionelle Bearbeitung: hw, Foto: ANBLICK
ansbach
theater
k u l t u r a m s c h l o s s
Termine:
Donnerstag, 1. März; Samstag, 3. März;
Freitag, 9. März; Sonntag, 11. März;
Freitag, 16. März; Samstag, 17. März.
Beginn jeweils 19.30 Uhr, Sonntag 15 Uhr.
Öffnungszeiten Theaterkasse:
montags bis freitags 10 bis 18 Uhr
Telefon: 0981-970 40 14.
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-Immotipp
Text/Foto: VR-Immoservice GmbH
Von Betriebswirt Gerhard Blank
Geschäftsführer der VR-ImmoService GmbH
Promenade 17
91522 Ansbach
Vermietung als lohnendes Geschäft – wenn Sie es richtig machen
Überlegen Sie gut, zu welchem Preis Sie vermie-
ten. Am Mietspiegel der Region können sich
Vermieter orientieren – nur: leider gibt es in
Ansbach keinen. So bleiben der Vergleich eines
aktuellen Marktüberblicks und eine Mietpreis-
sammlung ähnlicher Objekte. Internetrecher-
che, Nachfragen bei anderen Vermietern und
Mietpreisdatenbanken von Profimaklern helfen
weiter. Vor allem bei Mieterhöhungen müssen
Sie auf die Kappungsgrenze von 20 % in drei
Jahren aufpassen.
Vorsicht: Mietpreise mit 50 %
oberhalb der marktüblichen Mieten sind als
Mietwucher eine Straftat!
Die Mietpreisbremse
hat derzeit in unserer Region keine Bedeutung.
Vertrauen Sie auch auf Ihre Intuition: Ver-
mieten Sie nicht mit schlechtem Gefühl! Ana-
lysieren Sie beim guten ersten Eindruck den
Mietinteressenten nüchtern: Kopieren Sie sich
den Ausweis und klären Sie seine Bonität durch
Einkommens- und Wirtschaftsauskünfte. Auch
der Vorvermieter ist eine gute Informations-
quelle. Jedoch: Will er den Mieter loswerden,
behält er negative Informationen für sich.
Achten Sie beim Vertragsabschluss auf die Ein-
tragung der Mieter: Wer zieht in Ihre Immobilie
wirklich ein? Verwenden Sie einen aktuellen
Formularmietvertrag mit präzisen und vollstän-
digen Angaben bzgl. Nutzung, Mietgegenstand,
-preis und -nebenkosten. Halten Sie Räum-,
Streu- und Zusatzpflichten sowie eine Kaution
von max. drei Monatskaltmieten schriftlich und
mit rechtssicheren Formulierungen fest. Den
Energieausweis müssen Sie dem Mieter in Kopie
übergeben. Protokollieren Sie die Wohnungs-
übergabe und –
wichtig: keine Schlüsselüber-
gabe vor Vertragsabschluss!
Kontrollieren Sie
danach die Mietzahlungen, um auf Unregelmä-
ßigkeiten gleich zu reagieren.
Schillers bürgerliches Trauerspiel
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