ANBLICK Ausgabe 02/2018 - page 63

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AN
BLICK
Kinderseite
Wenn Träume auf Zeit wahr werden ...
Jeder Mensch auf dem Planeten ist irgendwann zumindest für fünfzehn
Minuten ein Held. Das zumindest erzählt Walze seinem Freund Lenni.
Lenni ist in allem Mittelmaß: nicht nur mittelgroß, sondern auch mittel-
blond und mittelschlau. Im Gegensatz zur großen Schwester Nela. Die ist
Schauspielerin in einer Daily Soap, erfolgreich und beliebt. Wie könnten
die Freunde also in deren Fußstapfen treten? Als Superkicker?
Dazu sind die Jungs allerdings nicht begnadet
genug, und außerdem nutzen sie jede Chance,
um sich vor dem Schulsport zu drücken! Dann
kommt sowieso alles ganz anders ... Lenni
wird zufällig Zeuge eines Überfalls und uner-
wartet zum gefeierten Helden – dabei war es
doch gar nicht er, sondern ein umstürzender
Turm von Ravioli-Dosen, der den Räuber in
die Flucht geschlagen hat! Das Leben als Held
gefällt Lenni aber so gut, dass es ihm über-
haupt nicht passt, als der Räuber auf einmal
auftaucht und sich der Polizei stellen will.
Kommt jetzt die ganze Wahrheit ans Licht?
Eine witzige Geschichte für Leseratten ab 8
Jahren, die vom Berühmtsein träumen. Das
Buch zeigt, dass die Gelegenheit dazu manch-
mal ganz unverhofft kommt … und dass Held-
Sein nicht immer ein Zuckerschlecken ist!
Wir verlosen ein Buchexemplar.
Die Gewinnfrage:
Wer oder was schlägt den Räuber in die Flucht?
Alle richtigen Antworten, die mit vollständigen Absenderangaben
und dem
Stichwort „Ravioli-Held“
bis zum 14. Februar 2018 unter
eingehen, nehmen an der Verlosung teil.
Der Gewinner wird benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
AN
BLICK
-Verlosung
Katja Reider, Dominik Rupp: Das Ravioli-Chaos oder
Wie ich plötzlich Held wurde, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 9,99 €.
Kinderrätsel: Rätselagentur Kanzlit │ Buchvorstellung: Text: var; Buch: Rowohlt Taschenbuch Verlag │ Anton erklärt‘s: Text: var; Zeichnung Anton: Karin Hidalgo
Rechnen mit Symbolen
Setze Zahlen ein, sodass die Rechnung aufgeht.
Gleiche Symbole bedeuten gleiche Zahlen. Welche
Zahl gehört an die Stelle des Fragezeichens?
Kanzlit 112_578
-DMW&LO-
?
+ +
+ +
+
= 15
= 19
= 16
=
= 16
=
+ +
ANTON
erklärt ‘s
hochdeutsch, sozusagen die Mutter unserer Sprache
und lässt sich als „Ausschenken des Fastentranks“ über-
setzen. Vaschang wurde im 17. Jahrhundert an die Wör-
ter mit der Endung -ing angepasst. Wie es zum Begriff
Fastnacht kam? Bereits im 12. Jahrhundert gab es den
Begriff vastnacht. So wurde der Vorabend des Fasttages
genannt, also der Aschermittwoch.
Ich als Hund faste ja nicht, ich verkleide mich lieber.
Allerdings weiß ich noch gar nicht, als was ich gehen soll.
Vielleicht gibt mir ja der ANBLICK-Postbote einen Tipp,
der hat doch immer so gute Kostüm-Ideen – bestimmt
nicht nur für Zwei-, sondern auch für Vierbeiner …
Die Erklärung liegt fast auf der Pfote! Ursprünglich wur-
de der Sonntag vor dem Aschermittwoch und der Fas-
tenzeit als Karneval bezeichnet. Der Grund: Das war die
letzte Gelegenheit zum richtigen Schlemmen. Lange Zeit
wurde übrigens angenommen, dass das Wort Karneval
vom lateinischen carrus navalis kommt, was so viel heißt
wie Schiffskarren und sich auf die Frühjahrsumzüge zum
Wiederbeginn der Schifffahrt bezog. Der Ursprung Car-
nelevale ist aber wahrscheinlicher. Das ist auch lateinisch
und bedeutet Fleischwegnahme. Im süddeutschen Raum
und auch in Österreich heißt der Karneval eher Fasching.
Fasching wird zum ersten Mal im 13. Jahrhundert als
vaschanc(g) oder vas(t)schang erwähnt. Das ist Mittel-
Fasching,
Fastnacht,
Karneval –
was die
Begriffe
bedeuten …
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