ANBLICK Ausgabe 09/2014 - page 10

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AN
BLICK
Würzburger Straße und Kronacher Straße
Bäckerei Blättner • Inhaber S. Grubert
Würzburger Straße 28 • Ansbach • Telefon 0981 2454
Wir sind ab 1. September 2014
wieder für Sie da!
GOLDBACH
Tabakwarenfachgeschäft
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Zeitschriften
Inhaber: Klaus Goldbach
Würzburger Straße 2 • 91522 Ansbach
Telefon: 0981/2843
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K U N D E N S P I E G E L
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Untersucht:7 (Rad-)Sportgeschäfte
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MFConsultingDipl.-Kfm.DieterGrett
FAHRRAD-FACHGESCHÄFT
Rudolf Flink
Würzburger Straße 31
91522 Ansbach
Telefon: 0981/2344
Im Mittelalter war dieser Straßenzug bedeutend, denn damals verband
er die Hospitale mit der zentralen Innenstadt. Die Bebauung stammt
überwiegend aus dem 16. Jahrhundert. Vieles ist erhalten geblieben.
Das Obere Tor allerdings gibt es nicht mehr. Die Häuser der Würz-
burger Straße sind stark versetzt. Südlich befindet sich eine platzartige
Erweiterung mit Parkbuchten, die vor fast sechzig Jahren entstanden
sind. Das Straßenbild ist geprägt von ehemals zweckmäßig gestalte-
ten Bürgerhäusern. Trotz vieler Renovierungen und Sanierungen sind
einige Gebäude in der Grundsubstanz erhalten geblieben. Dennoch
braucht es eine ordentliche Portion Fantasie, um sich die dort Anfang
des 20. Jahrhunderts herrschende ländliche Idylle vorzustellen: mit
Bauernwägen und Kleinvieh auf der Straße und spielenden Kindern auf
dem Gehsteig. Darüber hinaus war die Gegend geprägt von Gasthäu-
sern. Alteingesessene Ansbacher wissen es so, Jüngere müssen es bereits
erfragen: Tür an Tür das „Weiße Roß“ und das Wirtshaus „Zum
Schiff“, später „Frankenland“, sowie gegenüber das „Gasthaus zum
roten Ochsen“. Während das giebelseitige Wohnhaus inklusive Wirts-
haus (ehem. „Zum Schiff“) bereits 1988 abgerissen worden ist, gingen
die Bagger dem „Roten Ochsen“ erst 1990 an den Kragen.
Das Vermächtnis dreier Frauen in Stein gemeißelt
Die württembergische Herzogstochter aus Kirchheim unter Teck –
Christiane Charlotte, geboren am 20. August 1694, ist diejenige Fürstin,
die das Ansbacher Stadtbild im 18. Jahrhundert prägte. Sie ließ die Pro-
menade mit Kastanienallee anlegen, die südliche Stadtmauer abreißen
und im Stadtgraben davor die Barockgärten anlegen. Auch ihr sozi-
ales Denken war extrem markant. So ließ sie das Witwenhaus in der
Eine aktuelle stadtauswärtige Ansicht auf die Würzburger Straße.
Viele der Häuser sind bei städtebaulichen Wettbewerben prämiert worden.
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